Sauerkrautpizza – My Monday Mhhh #8

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Nachdem Schwesterherz letzte Woche schon berichtet hat, dass wir da so ein Problem mit dem Eisen in der Nahrung haben, lege ich heute mal ein vegetarisches Rezept nach, dass sogar bei meinen Männern beliebt ist.

Sauerkrautpizza

Ursprünglich ist es aus der Zeitschrift „Vegetarisch fit“, aber wir haben die Mengen ziemlich abgewandelt. Ich nehme soviele Tomaten bis die Pizza voll ist. Den Käse reibe ich aus Faulheit direkt über dem Blech und da ich es nicht mit so viel Käse mag, wird das nach Gutdünken erledigt. Aber ein Blech ist bei uns fünf problemlos leer, nur der Jüngste isst dann nur den dicken Rand.

Guten Appetit

Sara

P.S.: Natürlich bringe ich das Rezept noch hier hin.

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Gute Vorsätze

Hmm, angefangen habe ich diesen Post schon im Januar. Und wie das so ist mit guten Vorsätzen, man schafft´s nicht immer. Aber wer hat eigentlich gesagt, dass man nur zu Neujahr gut Vorsätze haben darf. Mitten im Jahr sind die eh viel haltbarer. *hust*

Ich sehne gerade die nächsten Ferien herbei, weil ich gerade auf dem Zahnfleisch gehe und die Weihnachtsferien so erholsam waren. Mal nicht müssen (außer aufs Klo und Wäsche waschen ;-)), sondern nur dürfen (und darunter fiel tatsächlich auch Putzen und Ausmisten). Oder Neues lernen wie Häkeln. Nadeln und Wollreste habe ich genug von meiner Mama geerbt und auch entsprechende Literatur.

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Damit habe ich mich über die Feiertage vergnügt und zwei Probestücke produziert.

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Beim ersten habe ich viele Fehler gemacht einen Fehler bei den überkreuzten Stäbchen gemacht, den ich beim zweiten gezielt wiederholt habe und so diese Krempe hinbekommen. Leider ist der Hut etwas zu groß. Aber dafür habe ich ihn komplett ohne Anleitung gehäkelt und einfach etwas rumprobiert. Jaja, sieht schon nach Klorollenabdeckung aus. Aber ich bin auf den Geschmack gekommen, häkeln geht prima zwischendrin und vor dem Fernseher. Und ich finde es entspannend. Demnächst mehr.

Für meine Familie und mich stehen 2014 einige Veränderungen an. Der Jüngste geht ab Februar in den „richtigen“ Kindergarten. Er war bisher zwei Vormittage in der Woche im Mini-Kindergarten des Müze. Die „neue“ Erzieherin kennen wir schon, auch der Mittlere war in ihrer Gruppe. Mal sehen wie die Eingewöhnung läuft und wie ich die neugewonnene Zeit nutze. Erst super, dann ganz schlimm und jetzt ständig krank, aber er bleibt mittlerweile ohne Gebrüll dort und will Mittags nicht mit heim. Komischerweise redet er nur mit den Erzieherinnen, wenn ich nicht dabei bin. Wenn´s sonst nichts ist. Und, ähh, irgendwie überhaupt nicht effektiv. 😉

Der Älteste ist im Sommer mit der Grundschule fertig und wird aufs Gymnasium wechseln.  Wir haben lange diskutiert, aber die katholische Privatschule (die bis vor drei Jahren nur Mädchen aufnahm und auch jetzt getrenntgeschlechtliche Klassen führt) kommt für uns nicht in Frage. Also wird er auf die staatliche gehen. Ich bin gespannt für welche Möglichkeiten (Musikklasse, Sportklasse, Latein oder Französisch als erste Fremdsprache oder ganz ohne alles) er sich entscheidet. Er hat sich für Französisch als erste Fremdsprache entschieden. Er macht seit der dritten Klasse bei der Französisch-AG mit und findet es toll. Letztens kam der Wunsch nach einem Besuch in Paris. Bin ich bisher auch nur durch gefahren…. (Und über die Tatsache, dass auf der Privatschule nur die Schüler mit den besten Noten genommen wurden und dort jetzt G9 haben und auf dem staatlichen Gymnasium „der Rest“ bei G8 landet, schüttel ich nur den Kopf .)

Zu den geplanten Veränderungen sind noch mehr gekommen. Anfang März ist unser Opa mit 88 Jahren im Schlaf gestorben. Für ihn toll, für uns sehr überraschend und deshalb schockierend. Dass unser Vater mit seiner Lebensgefährtin nicht in dem Haus mit gut 200m² Wohnfläche und insgesamt zwei bis drei Wohnungen bleiben will, ist verständlich. Dass er schon einen Käufer gefunden hat, hat ihn selber wohl am Meisten überrascht. Jetzt heißt es für uns Abschied nehmen vom Heim der Kindheit. Aber es bedeutet auch, dass die Beiden dichter bei uns (in der alten Heimat der Lebensgefährtin) wohnen wollen. Und ich freue mich darauf, dass ein Besuch dann auch nur mal zum Kaffee möglich ist und keinen halben Umzug beinhaltet.

Ach ja. Gute Vorsätze. Die freie Zeit in den Ferien hat natürlich dazu geführt, dass ich wieder mehr darüber nachgedacht habe, was ich anders machen will. Dabei habe ich festgestellt, dass ich ganz zufrieden mit mir bin. Gut, schlanker und mehr Ausdauer wäre nett, aber das stört mich nicht so, bzw. bin ich auf dem Weg dorthin. Was mich aber sehr beschäftigt, ist unsere Wohnung. Schon letztes Jahr habe ich eine lange Liste mit Veränderungswünschen geschrieben. Einige sind sogar schon in die Tat umgesetzt. Und damit soll es weitergehen und ich will hier davon berichten.

Da wir von Opas Erbe netterweise etwas abbekommen haben, beginnen wir nicht wie geplant mit vielen kleinen sondern mit einer großen Renovierung.

Also, seid gespannt und stresst euch auch weiterhin nicht mit euren guten Vorsätzen.

Sara

 

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My Monday Mhhhh #7 – oder Bye Bye Fleisch & Dosenbier

Ich muss wohl von Kelten und Wikingern abstammen, da man letztes Jahr bei mir die Erbkrankheit Hämochromatose festgestellt hat. (Die Krankheit hat sich mit der Völkerwanderung der Kelten und den Eroberungszügen der Wikinger über Europa ausgebreitet.) Kurz gesagt, beudeutet das, dass das Gen, das für den Eisenabbau im Körper verantwortlich ist, bei mir kaputt ist. Mein Körper ist also nicht in der Lage, aufgenommenes Eisen wieder loszuwerden. Wird die Krankheit nicht behandelt, ist die Eisenablagerung auf den Organen potentiell tödlich. Das ganze ist aber mit regelmäßigen Blutspenden ganz gut zu behandeln, so dass man auch mit Hämochromatose alt werden kann 😉

Warum erzähl ich das jetzt alles? Es soll doch eigentlich um Rezepte gehen… Ja, kommt ja auch noch! Weiterlesen

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Upcycling-Dienstag #15

Die liebe Nina feiert heute ihren 100. Upcycling-Dienstag. Dazu gratulieren wir natürlich herzlich.

Aus diesem Anlass möchte ich mal zeigen, wozu das bei regelmäßigen Lesern (und eher unregelmäßigen Teilnehmern) führt:

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Das sind zwei meiner „Bastel-Schubladen“. Wie man sieht, dienen als Unterteilung Cornflakespackungen, Milch- und Safttüten, Brezelkartons und Eisdosen. (Eine Kiste aus Disketten hat sich auch noch dazu gesellt.) Alle Kartons wurden in der passenden Höhe zugeschnitten. Um den Platz optimal auszunutzen, war nur noch ein wenig „Schiebe-Spiel“ nötig, sind ja alles unterschiedliche Formate. Das macht aber meine Sammlung an Upcycling-Materialien viel übersichtlicher. Und damit kommen wir zum zweiten Punkt:

Liebe Nina, auf hundert weitere Upcycling-Dienstage!

Ich muß meine Sammlung ja auch mal verarbeiten….. 😉

Sara

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Upcycling Dienstag #14

Bis jetzt haben wir ja schon einige verschiedenste Upcycling-Projekte gezeigt (und es sollen auch noch viele folgen). Heute wollen wir die zwei Menschen würdigen, die uns das quasi in die Wiege gelegt haben:

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Oma (*21.04.1926  +18.01.2011) und Opa (*13.01.1926  +05.03.2014)

Beide haben den zweiten Weltkrieg miterlebt und das hat natürlich geprägt. Alles wurde aufgehoben und in irgendeiner Weise weiterverwendet. Von Omas Knopfsammlung habe ich ja schon einige Stücke gebrauchen können (hier und hier) und die ganzen Gummibänder, die sie feinsäuberlich aus den BHs getrennt hat, liegen z.T. auch hier.

Opa war ein echter Bastler, allein, dass er zwei getrennte Werkstätten hatte, sagt schon viel. Die meisten seiner Werke sind etwas unkonventionell und wären wahrscheinlich nie durch den TÜV gekommen. Heute zeige ich mal zwei davon, beide für seine Enkelkinder gefertigt.

Unsere Cousine hat viel Zeit bei Oma und Opa verbracht. Damit sie Opa auch als Kleinkind beim Rasenmähen begleiten konnte, hat er kurzerhand einfach den Sitz ihrer Sportkarre auf dem Rasenmäher befestigt.

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Cora hat sich als Kind gewünscht, dass sie beim Fahrradfahren im Regen nicht nass wird. Schon hatte Opa einen Regenschirm an ihr Rad gebaut.

1-1990_009Ach, da war sie noch niedlich…..;-)

Etwas dieser Bastelleidenschaft hat er also an uns weitergeben. Und bei meinem Mittleren schlagen seine Gene voll durch.

Diese beiden Werke von Opa schicke ich zu Ninas Upcycling-Dienstag und zum Creadienstag. Und da Oma und Opa echte Alltagshelden sind, schicke ich sie auch noch dort hin, in der Hoffnung, dass diese nette Sammlung weiterhin besteht.

Sara

 

 

 

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Upcycling Dienstag #13

Als ich in der Vorweihnachtszeit lustige 3D-Tannenbäume und -Weihnachtsmänner aus Knöpfen sah, hatte ich sofort den Gedanken:“ Das geht bestimmt auch mit (Oster)eiern.“ Am längsten hat es gedauert, die passenden Knöpfe aus meiner Sammlung zu fischen. Wenn die Größen und Farben gefallen, einfach mit Nadel und Faden vom oberen Ende her durch jeden Knopf durch und durch das andere, bzw. diagonale Loch wieder zurück. Alles zurecht schütteln, verknoten und mit dem restlich Faden eine Schlaufe bilden, fertig.

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Je nach dem von wo man guckt, ergibt es perfekte Eier oder leichte Gurken, aber das stört mich nicht. Sie hängen am „Leuchter“ über dem Esstisch, zusammen mit einem Frühlingszweig, den der Älteste in der Schule gebastelt hat.

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Da ich nicht einen Knopf dafür neu gekauft habe, schicke ich es zum Upcycling-Dienstag, aber auch zum Creadienstag. Und weil diese Ausführung meinem Kopfkino entspringt, schicke ich sie auch dort hin.

Liebe Grüße

Sara

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Rosenkohlauflauf – My Monday Mhhhh #6

Rosenkohlauflauf

Diesen Auflauf gab es früher oft bei unseren Eltern. Als ich dann nach dem Rezept gefragt habe, hat unser Vater mir das Rezept per Mail zugeschickt – aber nicht einfach so, sondern mit plattdeutschen Kommentaren. Das möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten. Bei Sprachschwierigkeiten übersetze ich gerne 😉

Rosenkohlauflauf

Das Bild von der Variante mit Ketuffel hab ich noch schnell geschossen, bevor das letzte Stück auch noch weg war…

Zutaten für 3 Personen:

  •  500 g Rosenkohl
  • 200 g Reis (ode kakte Ketuffel na Gautdünken)
  • 250 g gekochten mageren Schinken
  • 125 g mittelalten Goudakäse
  • 2 Esslöffel Butter oder Magarine,
  • Pfeffer
  • Muskat
  • 1/8 l Brühe (Würfel) (dor kann ok een ¼ l nehm)
  • 1 Esslöffel Semmelbröseln

 Zubereitung:

Alles tohopen reuen: fertig! Nee en beeten mehr mutn denn doch beachen.

Den geputzten Rosenkohl 15 Minuten in wenig Salzwasser garen. Reis in 2 l kochendes Salzwasser streuen (mut man wol von Meer halen, denn von Solt het dor nix stahn), 20 Minuten sprudelnd garen.

Eine feuerfeste Form einfetten und abwechselnd den abgetropften Rosenkohl, Reis (Ketuffel), Schinken- und Käsewürfel einschichten.

Pfeffer und Muskat dazwischen streuen, Brühe zugießen, Semmelbrösel und restliches Fett auf dem Auflauf verteilen.

In den vorgeheizten Ofen schieben und bei 220 Grad C (Gasstufe 5) 15 – 20 Minuten überbacken, bis die obere Schicht braun und knusprig ist.

Denn muss bloß noch n beten pussen at du die nich de Tungn vebrennts.

Guten Appetit.

Cora

P.S.: Hier werden noch mehr leckere Rezepte gesammelt.

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Apfelkuchen – My Monday Mhhhh #5

Apfelkuchen

Das heutige Rezept befindet sich schon lange in Familienbesitz und er gelingt eigentlich immer! Danke nochmal an mein Schwesterherz, dass sie mir das für den Geburtstag von meinem Schwiegervater in spe noch schnell rausgesucht hat!

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Zutaten für ein Blech (für Springform einfach halbieren):

  • 250g Butter
  • 250g Zucker
  • 1 Schale gerieb. Zitrone
  • 4 Eier
  • 2 Prise Salz
  • 250g Mehl
  • 2 gestr. Tl Backpulver
  • 1kg Äpfel
  • Butterbrotpapier
  • Zucker

Zubereitung:

Zucker und Butter schaumig rühren. Die Zitrone, das Mehl, Backpulver und das Salz mischen und gesiebt und abwechselnsd mit den Eiern zum Teig geben. Den Teig auf ein Blech mit Backpapier (eine gefettete Springform) füllen. Die Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen, vierteln und auf der Aussenseite fächerartig einschneiden. Den Teig mit den Äpfeln belegen und mit nassem Butterbrotpapier abdecken (geht auch mit nassem Backpapier. Bei ca. 180°C für 30 – 40 min backen. Die letzen Minuten
ohne Butterbrotpapier backen, damit der Kuchen leicht braun wird. Den Kuchen mit Zucker bestreuen.

Guten Appetit

Cora

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Gyrossuppe – My Monday Mhhhh #4

Gyrossuppe

So, jetzt hab ich aber genug Rezepte von meiner Oma gepostet, jetzt kommt mal ein eigenes, naja fast… 😉

Diese Gyrossuppe habe ich vor einigen Jahren mal auf dem Geburtstag eines befreundeten Kochs gegessen und ich fand die so lecker, dass ich mir direkt ein Rezept rausgesucht hab…

Das beste daran ist, dass man das Rezept so variieren kann, wie man gerade lustig ist, oder welche Zutaten gerade da sind. Ich mache die Suppe oft zum Ende der Grill-Saison und werde so alle Grill-Soßen-Reste aus dem Kühlschrank los.

Gyrossuppe

Zutaten für 10 Portionen:

  • 1 kg Fleisch (Geschnetzeltes nach Gyrosart)
  • 3 Becher Sahne
  • 200 ml Milch
  • 2 Tüten Zwiebelsuppe
  • 2 Paprikaschoten
  • 2 Gläser Zigeunersoße
  • 1 Glas Chilisoße
  • 1 Becher Crème fraîche
  • 1 Dose Pilze

Gyros anbraten, Milch und Sahne dazu und über Nacht ziehen lassen (muss aber nicht unbedingt sein). Ich mache das schon direkt in einem großen Topf statt in der Pfanne, dann macht man nicht so viel Geschirr dreckig. 😉
Die Zwiebelsuppe nach Anleitung zubereiten, die gewürfelten Paprika (können auch gefroren sein) mitköcheln lassen und in den Topf mit dem Gyros füllen. Danach noch die Zigeunersoße, Chilisoße, Crème fraîche und die Pilze dazu geben und fertig ist eine sehr leckere Suppe.

Dazu reicht man am besten frisches Fladenbrot oder Ciabatta. Ich habe herausgefunden, dass die Suppe sogar noch besser schmeckt wenn man sie einen Tag vorher zubereitet, dann kann sie noch schön durchziehen. Das macht die Suppe auch zu einem Super Party-Essen!

Man kann auch gut noch Mais in die Suppe tun, oder was einem sonst noch so einfällt. Bei den Soßen sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt: Alles was noch im Kühlschrank schlummert, kann zusätzlich hinzugefügt werden, auch Ketchup passt dazu…


Guten Appetit

Cora

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Kartoffelsalat alla Oma – My Monday Mhhhh #3

Kartoffelsalat alla Oma

Unsere liebe Oma hat früher einfach den besten Kartoffelsalat gemacht, den es gibt. Da gab es nur immer das Problem an das Rezept zu kommen. Sie sagte dann immer (eigentlich auf Plattdeutsch, aber ich hab’s jetzt mal frei übersetzt): „Ich mach das nach gutdünken. Dafür habe ich kein richtiges Rezept.“ – Tja, das ist schon schwierig, wenn man den denn auch selbst mal machen will. Darum war ich froh, als sie mich irgendwann mal rief und meinte, sie würde jetzt Kartoffelsalat machen und ich könnte ja mal zuschauen, wie sie den macht… Gesagt, getan. Und daraus ist dieses Rezept entstanden… Das ist zwar auch so „Pi mal Daumen“, aber damit hab ich den Kartoffelsalat bisher immer fast ganz so wie Oma hinbekommen.

Omas Kartoffelsalat

Omas Kartoffelsalat

Hier jetzt aber das zuvor hochgelobte Rezept:

Zutaten für 2 Personen:

  • 1 kg Pellkartoffeln (festkochend)
  • 3 El gewürfelter weißer Speck
  • 1 – 1,5 Becher Wasser (so Standardgröße à 250 ml)
  • 4 El Zucker
  • 1-2 El Essig
  • Salz & Pfeffer (nach gutdünken)
  • 1 große Zwiebel
  • 4-5 El Mayo

1. Die Pellkartoffeln in Scheiben schneiden und in eine große Schüssel geben.
2. Den Speck ganz langsam auf niedrigster Stufe in einem Topf auslassen bis er schön glasig ist.
3. Dann das Wasser, den Zucker und den Essig zum Speck in den Topf geben und abschmecken.
4. Die Zwiebel in der Mitte der Kartoffeln in eine kleine Kuhle füllen.
5. Die Mayo in Klecksen um die Zwiebel herum verteilen.
6. Den Salat ordentlich salzen und pfeffern.
7. Die noch warme Speck-Soße über die Zwiebeln kippen (das bewirkt, dass sie noch etwas glasig werden)
8. alles gut verrühren – Fertig!

Der Kleine Tipp: Der Salat schmeckt warm am besten!

Guten Appetit

Cora

P.S.: Hier werden noch mehr leckere Rezepte gesammelt.

P.P.S.: Für alle Nicht-Norddeutschen: dieser Salat ist leicht süß! 😉 Sara

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