Upcycling Dienstag #14

Bis jetzt haben wir ja schon einige verschiedenste Upcycling-Projekte gezeigt (und es sollen auch noch viele folgen). Heute wollen wir die zwei Menschen würdigen, die uns das quasi in die Wiege gelegt haben:

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Oma (*21.04.1926  +18.01.2011) und Opa (*13.01.1926  +05.03.2014)

Beide haben den zweiten Weltkrieg miterlebt und das hat natürlich geprägt. Alles wurde aufgehoben und in irgendeiner Weise weiterverwendet. Von Omas Knopfsammlung habe ich ja schon einige Stücke gebrauchen können (hier und hier) und die ganzen Gummibänder, die sie feinsäuberlich aus den BHs getrennt hat, liegen z.T. auch hier.

Opa war ein echter Bastler, allein, dass er zwei getrennte Werkstätten hatte, sagt schon viel. Die meisten seiner Werke sind etwas unkonventionell und wären wahrscheinlich nie durch den TÜV gekommen. Heute zeige ich mal zwei davon, beide für seine Enkelkinder gefertigt.

Unsere Cousine hat viel Zeit bei Oma und Opa verbracht. Damit sie Opa auch als Kleinkind beim Rasenmähen begleiten konnte, hat er kurzerhand einfach den Sitz ihrer Sportkarre auf dem Rasenmäher befestigt.

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Cora hat sich als Kind gewünscht, dass sie beim Fahrradfahren im Regen nicht nass wird. Schon hatte Opa einen Regenschirm an ihr Rad gebaut.

1-1990_009Ach, da war sie noch niedlich…..;-)

Etwas dieser Bastelleidenschaft hat er also an uns weitergeben. Und bei meinem Mittleren schlagen seine Gene voll durch.

Diese beiden Werke von Opa schicke ich zu Ninas Upcycling-Dienstag und zum Creadienstag. Und da Oma und Opa echte Alltagshelden sind, schicke ich sie auch noch dort hin, in der Hoffnung, dass diese nette Sammlung weiterhin besteht.

Sara

 

 

 

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4 Antworten zu Upcycling Dienstag #14

  1. Nina schreibt:

    Das ist so ein schöner Beitrag, ich bin sehr gerührt. Danke für’s Teilen!
    Liebe Grüße von Nina

  2. Tag für Ideen schreibt:

    Ich kann mich Nina nur anschließen, ein wunderschöner Beitrag!
    Alles Liebe
    Veronika

  3. Liebe Sara,
    ich habe Dich gerade bei Nina entdeckt und musste schmunzeln beim Anblick Deines Bildes.
    Und jetzt, als ich es gelesen habe, rührt mich die Beschreibung und die Ehrung Deiner Großeltern zugleich. Liebe Großeltern zu haben ist ein Geschenk! Schön, dass Du uns das gezeigt hast.
    Herzliche Grüße
    ANi

  4. Sara schreibt:

    Vielen Dank für eure lieben Worte. Ich freue mich auch sehr, dass diese beiden meine Großeltern waren und viel mit mir gemacht haben. Und ich hoffe, dass die Erinnerung an die schönen Erlebnisse, irgendwann den Schmerz des Verlustes verblassen lässt. Oh, jeh, das ist jetzt etwas zu theatralisch, aber so ist es nun mal.
    Sara

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