Kartoffelsalat alla Oma – My Monday Mhhhh #3

Kartoffelsalat alla Oma

Unsere liebe Oma hat früher einfach den besten Kartoffelsalat gemacht, den es gibt. Da gab es nur immer das Problem an das Rezept zu kommen. Sie sagte dann immer (eigentlich auf Plattdeutsch, aber ich hab’s jetzt mal frei übersetzt): „Ich mach das nach gutdünken. Dafür habe ich kein richtiges Rezept.“ – Tja, das ist schon schwierig, wenn man den denn auch selbst mal machen will. Darum war ich froh, als sie mich irgendwann mal rief und meinte, sie würde jetzt Kartoffelsalat machen und ich könnte ja mal zuschauen, wie sie den macht… Gesagt, getan. Und daraus ist dieses Rezept entstanden… Das ist zwar auch so „Pi mal Daumen“, aber damit hab ich den Kartoffelsalat bisher immer fast ganz so wie Oma hinbekommen.

Omas Kartoffelsalat

Omas Kartoffelsalat

Hier jetzt aber das zuvor hochgelobte Rezept:

Zutaten für 2 Personen:

  • 1 kg Pellkartoffeln (festkochend)
  • 3 El gewürfelter weißer Speck
  • 1 – 1,5 Becher Wasser (so Standardgröße à 250 ml)
  • 4 El Zucker
  • 1-2 El Essig
  • Salz & Pfeffer (nach gutdünken)
  • 1 große Zwiebel
  • 4-5 El Mayo

1. Die Pellkartoffeln in Scheiben schneiden und in eine große Schüssel geben.
2. Den Speck ganz langsam auf niedrigster Stufe in einem Topf auslassen bis er schön glasig ist.
3. Dann das Wasser, den Zucker und den Essig zum Speck in den Topf geben und abschmecken.
4. Die Zwiebel in der Mitte der Kartoffeln in eine kleine Kuhle füllen.
5. Die Mayo in Klecksen um die Zwiebel herum verteilen.
6. Den Salat ordentlich salzen und pfeffern.
7. Die noch warme Speck-Soße über die Zwiebeln kippen (das bewirkt, dass sie noch etwas glasig werden)
8. alles gut verrühren – Fertig!

Der Kleine Tipp: Der Salat schmeckt warm am besten!

Guten Appetit

Cora

P.S.: Hier werden noch mehr leckere Rezepte gesammelt.

P.P.S.: Für alle Nicht-Norddeutschen: dieser Salat ist leicht süß! 😉 Sara

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Apfeltaschen – My Monday Mhhhh #2

Apfeltaschen

Ich habe mich am Wochenende mal an ein altes Rezept von unserer Oma herangetraut und Apfeltaschen gezaubert. Das war ne ganz schöne Arbeit und mein Handrührgerät hatte fast den Geist aufgegeben, aber bis jetzt hat sich niemand beschwert, dass sie nicht schmecken würden.

Apfeltaschen

Hier gibt es jetzt auch das Rezept dazu. Die Rezepte von unserer lieben Oma enthalten allerdings immer viel „Gautdünken“, so dass man einfach ein bisschen rumprobieren muss. 😉

Zutaten für den Teig:

  •  1 Pfund Mehl
  • ½ Pfund Fett
  • 200 g Zucker
  • 2 Eier
  • 1 Zitronenschale
  • Zimt   (nach gutdünken)
  • Rum   (nach gutdünken)
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Backpulver

Sonstige Zutaten:

  • Apfelmus
  • Korinthen
  • Zuckerguss

Die Zutaten zu einem Teig verkneten und diesen ausrollen und mit einem möglichst runden Gegenstand ausstechen. Ich hab einfach eine Blumenvase mit einem Durchmesser von ca. 14 cm genommen.

Apfelmus und Korinthen auf die eine Hälfte der runden Form tun, die Ränder etwas mit Ei bestreichen und zusammenklappen und ab in den Ofen. Beim Befüllen muss man ein bisschen aufpassen, dass man nicht zu viel rein tut. Ein Esslöffel Apfelmus reicht vollkommen.

Bei 200° ca. 15 Minuten im vorgeheizten Backofen backen.

Die Tasche noch mit Zuckerguss bestreichen – Fertig!

Guten Appetit

Cora

P.S.: Hier werden noch mehr leckere Rezepte gesammelt.

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Upcycling-Dienstag # 11

Weihnachtspost oder „Spaß mit Knöpfen“

Als ich mich durch meine Knopfsammlung wühlte mit dem Ziel, Ordung hinein zubringen, fielen mir Wäscheknöpfe in die Hände. Zusätzlich traf mich die Erinnerung an Karten mit Schneemännern aus Knöpfen (ich denke bei hamburgerliebe, aber ich finde es nicht wieder). Und dann lief mein Kopfkino Amok. Herausgekommen sind fünf Karten für meine engsten und ältesten Freunde (die hier nicht mitlesen und deshalb kann ich sie zeigen, bevor ich sie verschicke) unter dem Motto:

Schneemänner und -frauen bekannt aus Funk und Fernsehen aus aller Welt

WKarte_Vampir WKarte_Indie WKarte_Hiphop WKarte_Froschkönig WKarte_Fakir

Manche passen exakt zum geplanten Empfänger, andere ließen sich einfach gut zeichen und wieder andere haben es gar nicht auf die Karten geschafft. Wie zum Beispiel der Schneemann mit Sombrero (der erste, der mir einfiel), ich habe einfach keinen guten Partner gefunden.

Auch wenn ich mich nicht für das große zeichnerische Talent halte, bin ich sehr zufrieden und würde zu gerne die Gesichter der Empfänger beim Öffnen sehen. Da das sicher Upcycling ist, schicke ich sie zu Ninas Upcycling-Dienstag. Auch beim Creadienstag und bei Robotis Alltaghelden nehme ich teil.

Sara

 

P.S.: Wer´s noch nicht gemerkt hat, der Untertitel nimmt Bezug auf eine meiner Lieblingsserien und wer „Spaß mit Flaggen“ noch nicht kennt, guckt einfach hier.

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Upcycling-Dienstag #10

Zum Upcycling-Dienstag gibt zu unserem ersten Jubiläum einen Klassiker:

Stifteutensilo

Ein Stifte-Utensilo aus unterschiedlichen Papprollen auf ein Stück Karton geklebt. Manche Rollen habe ich in der Länge zugeschnitten oder übereinander geklebt, damit es passte. Hübsch gemacht hab ich es nicht, dafür bin ich zu unbegabt zu faul. Es steht schon lange an einem festen Platz im Regal des Wohnzimmers (Da der Esstisch auch mein Arbeitsplatz ist) und sorgt sehr zuverlässig dafür, dass ich nie selten meine Stifte suchen muß.

Stifteutensilo am PlatzJedes Teil hat seinen festen Platz, sogar die Zwischenräume, die sich unweigerlich bei den runden Rollen ergeben sind genutzt. Allerdings ist der Klebstoff ausgelaufen, grrrrr……..

Mein mittlerer Sohn wollte unbedingt auch so eines haben uns so haben wir am Wochenende ein zweites gebaut (und meines gepimt, wer findet den Unterschied auf den beiden oberen Bildern?)

Stifteutensilo_TIch hoffe, es hilft ihm, endlich mal Ordnung zu halten….

Wir gratulieren an dieser Stelle ganz herzlich dem Creadienstag zum runden Geburtstag und nehmen hiermit außerdem am Upcycling-Dienstag und bei Robotis Alltaghelden teil.

Sara

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My Monday Mhhhh #1

Honigkuchen

Honigkuchen

Ich habe keine Ahnung über die geografische Verbreitung von Honigkuchen, aber für mich ist es ein norddeutsches Rezept. Besonders weil es von meiner Oma stammt, die immer betont hat, dass es sich dabei um ein „Kriechsrezept“ handelt. Also, man muß nicht beim Backen kriechen, nein es stammt aus dem Krieg. (Wi schnackt eben Platt tau Huus.) Traditionell gibt es Honigkuchen, wenn alle Kartoffeln „ausgekriegt“ sind. Da ich nicht selber Kartoffeln anbaue, habe ich etwas Schwierigkeiten mit dieser zeitlichen Vorgabe. Naja, irgendwann Ende Oktober, Anfang November kommt schon ganz gut hin. Und da das Rezept für zwei Kastenformen reicht und meine Oma nicht mehr die ganze Familie mit Honigkuchen versorgen kann, backe ich immer in größerem Umfang.

Genug gequatscht, hier kommt das Rezept

1 kg Mehl

2 Tassen* dunkler Rübensirup

2 Tassen Milch

2 Tassen Zucker

1 Paket Lebkuchengewürz

4 gestr. TL Natron

 Alles Miteinander gut verrühren, ein Knethaken wär ganz gut. Zwei Kastenformen einfetten und mit Semmelbrösel ausstreuen. Den äußerst klebrigen Teig in die Kastenformen füllen bugsieren und bei  150° – 170°C ca. 1 ¼ – 1 ½ h backen.

* 2 Tassen entspricht praktischerweise genau der Menge, die ein Becher Sirup enthält, den Becher kann man dann auch als Messbecher für den Rest benutzen. So braucht man nicht mal eine Waage. 😉

Der echte Norddeutsche isst den Honigkuchen scheibenweise mit Butter beschmiert. In Alufolie eingewickelt hält er sich ziemlich lange, wenn man ihn nicht vorher leergefuttert hat. Meine Family darf sich in den nächsten Tagen also auf Päckchen freuen. Na, Schwesterherz?

Guten Appetit

Sara

P.S.: Hier werden noch mehr leckere Rezepte gesammelt.

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Upcycling-Dienstag #9 oder ich versuch mal Deko

Mein Mann hat letztes Jahr von der Firma einen Schnaps in einer schönen Flasche geschenkt bekommen. Der Schnaps war schnell leer, die Flasche mochte ich nicht wegschmeißen. Jetzt habe ich die Beschriftung abgeschrubt und welche von den Bügelperlen eingefüllt, die sich sonst in der großen Kiste langweilen.

BildEigentlich bin ich alles andere als eine Deko-Queen, aber ich finde es prima und sogar meinem Mann hat es gefallen. Sonst steht es vor dem Küchenfenster, aber da ist es nicht so fotogen.

Jetzt schicke ich es schnell zu Ninas Upcycling-Dienstag, zum Creadienstag und zu Robotis Alltagshelden, denn es zaubert mir selbst beim lästigen Abwasch ein Lächeln aufs Gesicht.

Sara

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Upcycling-Dienstag #8

Als der Sturm gestern die Möbel auf der Terrasse beinahe davon geweht hat, mußte ich zu einer außerplanmäßigen Aufräumaktion antreten. Dabei habe ich die Gelegenheit genutzt und ein paar Fotos von unserem größten Upcycling-Projekt diesen Jahres gemacht.

Unsere Terrasse wird vom darüber liegenden Balkon etwas überdacht. Mittendrin steht eine Säule, die den Balkon stützt. Schon länger wollte ich diese nutzen, um einen kleinen Sichtschutz zu bauen, damit zwei Bereiche entstehen. Einer zum gemütlich sitzen und ein anderer für Werkzeuge und Wäschegestell (was ich beim gemütlich sitzen nicht sehen will! ;-)). Weiterlesen

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Level 2: Die Mütze

Wer denkt, verstrickter als mit meinem Schal geht es nicht mehr, der liegt falsch!

Das Garn habe ich für die Mützen verwendet

Das Garn habe ich für die Mützen verwendet

Die Mütze war nochmal eine ganz andere Herausvorderung, vor Allem das Ding erstmal zu einem Kreis zu schließen. Weiterlesen

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Upcycling Dienstag #7

Bald ist es wieder so weit. Weihnachten steht vor der Tür und auch die Zeit für Adventskalender ist gekommen. Daher hier nun der Upcycling-Adventskalender, den ich letztes Jahr für meinen Liebsten gebastelt habe.

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Level 1: Der Schal

Wie ich zum Stricken gekommen bin und wie meine ersten Versuche sich gestaltet haben, habe ich ja hier schon beschrieben. Nun möchte ich gerne mein erstes Werk vorstellen.

BravoBig

Banderole der Wolle inkl. Anleitung

In vielen Ratgebern wird geraten zunächst einen Schal zu stricken, weil das angeblich so ziemlich das Einfachste ist, was man mit Wolle und Stricknadel fabrizieren kann. Gesagt, getan…!

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